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apr232012

Frühlingszeit ist Zeckenzeit: So schützt du dich

Frühlingszeit ist Zeckenzeit: So schützt du dich

Wenn die Natur in voller Pracht steht, macht es besonders viel Spaß, draußen zu spielen. Aber Vorsicht: Stechende Plagegeister wie Zecken oder Mücken können dir den Tag ganz schnell verderben. TATONKA zeigt dir, wie du dich am besten vor Zecken schützt und wie du handeln solltest, wenn sie dich doch einmal erwischt haben sollten.

Zecken sind kleine Spinnentiere, die sich vom Blut von Tieren oder Menschen ernähren. Sie halten sich in feuchten Gebieten auf und lauern in Gärten, an Waldrändern, im hohen Gras oder im Unterholz. Zeckenstiche jucken nicht nur sehr unangenehm, sie können auch Krankheiten übertragen. Gegen eine dieser Krankheiten, die FSME, solltest du dich unbedingt impfen lassen, denn der Impfschutz kann den Ausbruch dieser gefährlichen Krankheit, die wie eine starke Grippe beginnt, verhindern. Gegen die Borreliose aber ist leider noch kein Kraut gewachsen – aus diesem Grund sind Schutzmaßnahmen unbedingt erforderlich. 
 

Wissenswertes über Zecken

Zecken fallen nicht von Bäumen, sie sitzen in maximal 1 m Höhe im Gras oder auf anderen Pflanzen

Zecken können nicht riechen: Sie orientieren sich an Wärmestrahlung und erkennen so vorbeilaufende Menschen oder Tiere

Zecken beißen nicht, sie stechen. Zum Beißen braucht man Ober- und Unterkiefer, Zecken haben aber einen Saugapparat


Kleidung und Abwehrmittel verringern Zeckengefahr
 
Wenn du zum Spielen nach draußen gehst, solltest du langärmlige Shirts und lange Hosen tragen, damit erschwerst du den Zecken den Zugang zu deiner Haut. Wenn möglich solltest du auch die Hosenbeine in die Strümpfe oder Schuhe stecken. Wir empfehlen dir, möglichst helle Kleidung zu tragen, denn darauf sind die Zecken deutlicher sichtbar und können entfernt werden, noch bevor sie zustechen.
 
Insektenabwehrende Mittel helfen eine Zeitlang, die Zecken abzuwehren, aber sicheren Schutz können auch sie nicht geben. Am liebsten setzen sie sich an zarten, empfindlichen Hautstellen wie den Achselhöhlen, den Knie- und Nackenbeugen fest.
 
Stechende Plagegeister einfach und sicher entfernen
 
Hat eine Zecke zugebissen, sollte sie so schnell wie möglich mit einer speziellen Zeckenzange oder einer Zeckenkarte entfernt werden. Je früher eine Zecke entfernt wird, desto besser. Wichtig ist nur: Nie selbst an der Einstichstelle herumkratzen oder versuchen, die Zecke mit der Hand herauszuziehen! Denn wenn du die Zecke mit den Fingern zerquetschst, stecken ihre Mundwerkzeuge weiterhin in der Haut und bleiben genauso gefährlich. Die Zecke muss ganz entfernt werden. Du kannst entweder zum Arzt gehen oder sie von deinen Eltern mit einer speziellen Zeckenpinzette entfernen lassen. Die Zecke lässt sich am besten dicht an der Haut greifen und mit einer drehenden Bewegung herausziehen. Dabei möglichst nicht zu stark auf den Zeckenkörper drücken und die Zecke vorsichtig abziehen. Manchmal hilft eine Drehbewegung, die Richtung ist aber in jedem Fall egal - Zecken haben kein Schraubgewinde!
 
Auch deine Haustiere brauchen Schutz
 
Auch deine Haustiere können nach ihrer Heimkehr vom Spaziergang den einen oder anderen Plagegeist mitgebracht haben, deswegen ist es wichtig, auch ihr Fell regelmäßig auf Zecken zu untersuchen. Die Infektionskrankheiten sind auch für Tiere sehr gefährlich, und Ungezieferhalsbänder oder Abwehrmittel zum Auftragen auf die Haut wirken nur für eine begrenzte Zeit. Ätherische Öle können helfen, den Eigengeruch des Tieres minimal so zu verändern, dass Zecken, Flöhe und andere Parasiten das Interesse verlieren,