Nach einem aufregenden Sommertag im Freien spürst du es: Der Kopf pulsiert und drückt, deine Haut ist gerötet und glühend heiß, du fühlst dich schlapp und erschöpft. Sonnenbrand und Sonnenstich sind nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich. Wie du dich ausreichend vor der Sonne schützt, zeigt dir TATONKA: So kannst du den Tag ganz entspannt draußen verbringen.
Jeder Mensch kann sich für einen gewissen Zeitraum ungeschützt in der Sonne aufhalten, ohne dass seine Haut Schaden nimmt. Wie lang dieser Zeitraum ist, hängt von der Farbe deiner Haare, deiner Haut und deiner Augen ab: Je heller sie sind, desto empfindlicher bist du für die Sonneneinstrahlung. Menschen mit sehr heller Haut, blauen Augen und rötlichem Haar können sich nur etwa fünf Minuten ungeschützt der Sonne aussetzen; Personen mit dunklen Haaren und Augen und einer hellbraunen bis olivfarbenen Haut hingegen haben eine geringere Sonnenbrandneigung. Sie können sich schon mal eine halbe Stunde im Freien aufhalten, ohne dass ihre Haut empfindlich reagiert.
Cremen, cremen, cremen!
Eine wasserfeste Creme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30; hast du sehr helle Haut und rötliche Haare, sollte der LSF mindestens 50 betragen) kann das Risiko, einen Sonnenbrand zu bekommen, hinauszögern. Verhindern kann sie ihn aber nicht. Sonnencremes besitzen einen Lichtschutzfilter, der nur einen Teil der Lichteinstrahlung auf die Haut lässt. Die Cremes legen sich wie ein Schutzmantel auf die Haut. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto länger kannst du dich auch in der Sonne aufhalten, ohne dass deine Haut Schaden nimmt; versuche aber dennoch, dich nur so lange wie unbedingt nötig der prallen Sonne auszusetzen – Sonnenstich und Sonnenbrand sind mehr als unangenehme Folgen, auf lange Frist kann dein Körper großen Schaden nehmen.
So cremst du richtig:
1. Die meisten Sonnenschutzmittel beinhalten mineralische UV-Filter, die sofort nach dem Auftragen wirken. Bevor du in die Sonne gehst, sollte die Creme aber bereits gut in deine Haut eingezogen sein.
2. Trage die Sonnencreme großzügig auf, damit der Lichtschutzfaktor auch wirken kann. Gerade bei Sprays solltest du darauf achten, sie gleichmäßig und üppig aufzutragen.
3. Auch im Schatten solltest du immer gut eingecremt sein: Denn auch hier trifft die UV-Strahlung deine Haut und könnte sie im Ernstfall reizen oder gar verbrennen.
4. Vor allem nach dem Schwimmen und dem Abtrocknen sollte regelmäßig neu eingecremt werden. Dasselbe gilt, wenn du beim Sport oder beim Wandern schwitzen musst: Wasser und Schweiß beeinträchtigen die Wirksamkeit des Lichtschutzfaktors.
5. Creme dich abends nach einer erfrischenden Dusche großzügig mit einem feuchtigkeitsspendenden After-Sun-Produkt oder eine Feuchtigkeitslotion ein. Durch die Sonne ist deine Haut ausgetrocknet und kann die Extrapflege besonders gut gebrauchen.
Kleidung mit UV-Schutz dient als zusätzliche Schutzschicht
Babys und Kinder, die jünger sind als zwei Jahre, sollten sich gar nicht in der Sonne aufhalten, sondern unbedingt im Schatten schlafen oder spielen. Ein Schirm oder ein kleines Segel schützen das Kind im Kinderwagen; außerdem sollten sie leichte Kleidung und Sonnenhütchen tragen. Auch du schützt deine Haut neben dem gründlichen Eincremen mit Sonnencreme am besten mit zusätzlicher Kleidung. Mittlerweile gibt es schon Kappen, Hüte, T-Shirts und Hosen, in denen bereits ein UV-Filter eingearbeitet ist. (Deine Eltern sollten beim Kauf auf Prüfkriterien nach dem UV-Standard 801 achten.)
Bitte beachte:
1. Um die Mittagszeit strahlt die Sonne am intensivsten: Zwischen 11 und 15 Uhr solltest du sie deshalb unbedingt meiden und im Schatten spielen oder gleich eine Mittagpause im Haus einlegen.
2. Zieh leichte, lockere Kleidung an und trage einen Hut oder eine Kappe. So schützt du empfindliche Körperstellen, allen voran den Kopf und die zarte Schulter- und Nackenpartie. Den empfindlichen und für Sonnenbrand gefährdeten Fußrücken schützen geschlossene Schuhe oder dünne Söckchen in den Sandalen.
3. Auch im Schatten ist Sonnenschutz notwendig; das UV-Licht kommt nicht ausschließlich von oben, sondern reflektiert in alle Richtungen.
4. Deine Augen schützt du am besten mit einer dunklen Sonnenbrille und einer Kappe mit breitem Schirm oder einem breitkrempigen Sonnenhut.
5. Wind und Wasser sind zwar erfrischend und kühlen die Haut – die UV-Strahlung vermindern sie aber nicht! Da das Wasser die Sonnenstrahlen stark reflektiert, solltest du hier besonders vorsichtig sein.
Wissenswertes im Sommer: So bleibst du fit für deine Abenteuer
Gerade bei höheren Temperaturen benötigt dein Körper besonders viel Flüssigkeit, damit du gesund und aktiv bleibst: Trinke deshalb ausreichend Wasser, Fruchtschorlen und ungesüßten Tee, den man gekühlt mit ein paar Spritzern Zitronen- oder Fruchtsaft in einen leckeren, selbstgemachten Eistee verwandeln kann. Obst und leichte, gesunde Brotzeiten schmecken an den heißen Sommertagen besonders gut: Wassermelone zum Beispiel ist eine saftige Köstlichkeit, die den Körper mit vielen wichtigen Vitaminen versorgt und ihm zusätzlich wertvolle Feuchtigkeit zuführt.