Bei Tunnelzelten stehen zwei oder mehr Gestängebögen parallel zueinander. Die Leichtgewichte
überzeugen durch einfachen Aufbau, gute Durchlüftung und optimale Ausnutzung der
Bodenfläche. Weil Tunnelzelte obendrein sehr flexibel einsetzbar sind, findet in dieser Kategorie
fast jeder das richtige Zelt. Ein weiterer Vorteil: in Tunnelzelten schläft man überwiegend
längs, was besonders nachts den Ein- und Ausstieg erleichtert.
Kuppelzelt
Bei Kuppelzelten kreuzen sich die Gestänge in einem Punkt. Diese Zelte sind freistehend, die
Abspannleinen dienen hier nicht primär zur Stabilisierung, sondern eher als zusätzliche Sicherung.
Kuppelzelte lassen sich auch von einer Person mühelos an eine andere Stelle bewegen. Im
Vergleich zu Tunnelzelten ist das Verhältnis von Raum und Gewicht geringfügig kleiner.
GeodÄt
Bei Geodäten, einer Sonderform der Kuppelzelte, kreuzen sich mindestens drei Stangen an mehreren
Punkten. Geodäte eignen sich für Expeditionen und Touren, bei denen dem Material alles
abverlangt wird – denn durch ihre äußerst robuste Bauweise sind sie für jedes Terrain geeignet
und halten auch widrigsten Bedingungen stand.