Geschäftsreisende

Eine nicht ganz ernst gemeinte Typologie der Business Traveller

Heute widmen wir uns einer Gruppe von Reisenden, die einen ganz beträchtlichen Anteil der jährlichen Flugpassagiere, Zug- und Autofahrer ausmacht: Die Geschäftsreisenden. Welche Typen es gibt, was sie auf jeder Reise dabei haben und welche Gepäckstücke perfekt für sie sind, erfährst du in diesem Beitrag.

Im Jahr 2016 fanden in Deutschland über 183 Millionen Dienstreisen statt, die die Unternehmen rund 52 Milliarden Euro gekostet haben. Das ist deutlich mehr als die 2016 stattgefundenen Privatreisen mit rund 69 Millionen Reisen (länger als 5 Tage), die jedoch mit stolzen 73 Milliarden Euro zu Buche geschlagen haben.

Doch wer sind diese Geschäftsreisenden? Was haben Sie gemeinsam, was unterscheidet sie? Wir haben uns die Business Traveller einmal genauer angesehen und vier verschiedene Typen gefunden – und sie humorvoll unter die Lupe genommen.

Die klassischen Geschäftsreisenden

Reisen nach: Wohin ihr Konzern sie schickt. Wir stellen uns dabei einen unglaublich gut aussehenden George Clooney und seine schöne Geliebte im Film Up in The Air vor, die im perfekt geschnittenen Businessanzug ihre CO2-Fußabdrücke stetig vergrößern und selbst kurze Strecken Business Class fliegen. Nach Jahren des Reisens wollen die klassischen Geschäftsreisenden vor Ort so wenig wie möglich mit der regionalen Kultur und seltsamen Gebräuchen konfrontiert werden – sie sehnen sich nach einem Hotelzimmer, in dem alles genau so ist wie sonst auch überall. Sie sind ja schließlich nicht zum Spaß hier.

Alternativ finden wir die klassischen Geschäftsreisenden auch im ICE zwischen Frankfurt und irgendeiner anderen Großstadt. Dort hacken sie an ihrem Platz in der Silent-Zone eine E-Mail nach der anderen in den Laptop und gehen zum Telefonieren ins BordBistro.

Lieblings-Reise-Item: Die Uber-App, um sich vor Ort nicht auch noch mit Taxifahrern rumärgern zu müssen.

Das passende Gepäckstück:  Escape Roller LT Small

Die Digital Nomads

Reisen nach: Egal wohin, Hauptsache es gibt genügend Co-Working-Spaces, günstige Unterkünfte und andere Digitalnomaden, mit denen er sich genauso fühlen kann wie zu Hause. Der einzige Grund, warum im Heimatland arbeiten flachfällt, sind die lächerlichen Stundensätze, die er in Kauf nehmen muss. Aber hey, seine neue Businessidee wird den Markt revolutionieren!

Lieblings-Reise-Item: Oral B Genius Reisezahnbürste mit Reise-Etui, das auch Handys laden kann. Wow.

Das passende Gepäckstück: Tatonka Flightcase

Die Pendler

Reisen nach: Ins nächste Ballungszentrum. Die eigene Heimat hat nicht genügend Arbeitsplätze oder das Traumunternehmen liegt leider drei Stunden entfernt? Kein Problem für die Pendler, die für zu wenig Geld unglaubliche Distanzen auf sich nehmen und ihre gesamte Freizeit unter der Woche dafür opfern, den Traum eines Anderen Realität werden zu lassen. Sie lieben im Stau stehen, hassen Regionalzüge und verteidigen ihre Lebenssituation mit Sätzen wie „Dafür genieße ich es einfach zu sehr, auf dem Land zu wohnen“ oder „Wenn ich da ein bisschen dranbleibe, ist dieser Job das Beste, was ich für meine Karriere tun kann“. Die ganz Harten haben einen Zweitwohnsitz am Arbeitsort und schaffen es nur noch am Wochenende nach Hause. Aber es ist ja nur vorübergehend, nicht wahr?

Lieblings-Reise-Item: Noise-Cancelling Kopfhörer mit Bluetooth, um im Flieger/Zug so wenig wie möglich von der Außenwelt mitzubekommen oder um bereits im Auto die ersten Meetings abwickeln zu können.

Das passende Gepäckstück: Tatonka Magpie 24 für die Tagespendler, Tatonka Travel Trolley M für die Wochenendpendler

Der Außendienstmitarbeiter

Reisen nach: Wo auch immer die Kunden (und die, die es bald sein werden) sind. Ihr Auto ist Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens, die Kundschaft im ganzen Land verteilt: Als Außendienstmitarbeiter ist die Geschäftsreise der Job, nicht nur ein Teil davon. Dementsprechend sieht es im Auto auch aus: Hinten ein Ersatzjackett, auf dem Beifahrersitz Sandwichverpackungen, Kugelschreiber und Werbegeschenke. Die Außendienstler würden sich sein Auto ja gerne wie eine LKW-Führerhaus dekorieren und sich so ein Stück Heimat für unterwegs erschaffen, hätte das Auto nicht leider auch repräsentative Aufgaben. Deshalb müssen die Fotos der Kinder und der lustige Wackel-Elvis leider draußen bleiben.

Lieblings-Reise-Item: „Das Lied von Eis und Feuer“ von George R.R. Martin als Hörbuch für einsame Autobahnstrecken und Stauphasen.

Das passende Gepäckstück: Tatonka Manager

Na, findest du dich in einem dieser Typen wieder? Auch wenn dein Alltag nicht genauso aussieht, lohnt es sich vielleicht, einen Blick auf unsere Reisetaschenkollektion zu werfen. Wir wünschen dir gute Geschäfte und viel Spaß unterwegs!