Abenteuer am Wegesrand: Wie Kinder die Natur entdecken

Immer nur stur geradeaus gehen, hinauf zu einem Gipfel, zu dem es noch eine Stunde dauern kann – oder eine halbe Ewigkeit? Für Kinder kann eine Wanderung so langweilig sein wie eine tagelange Autofahrt. Um das Abenteuer Outdoor für die Nachwuchswanderer zum Leben zu erwecken, sind gute Planung, Motivation und Einfallsreichtum gefragt.

Wenn Kinder mit auf Tour gehen, genügt es nicht, einfach nur leichtere Strecken zu wählen oder langsamer zu laufen: Spannende Spielideen und die richtige Brotzeit gehören auf alle Fälle mit ins Gepäck. Viele kurze Etappen, ausreichend Pausen und eine großzügige Zeitplanung machen aus dem Ausflug ein für alle Familienmitglieder ein angenehmes Naturerlebnis. Und gerade wenn es am Wegrand einiges zu erleben und zu entdecken gilt, werden auch die kleinen Nachwuchs-Outdoorer ihren Spaß an der Natur entdecken. 
 

Kindgerecht und spielend leicht: So wird die Tourenplanung ein voller Erfolg
 
In ihrem Streckenverlauf, ihrer Länge und ihrer Schwierigkeit sollte die Tour an die körperliche Fitness des Kindes angepasst werden; das Alter kann hier einen wichtigen Anhaltspunkt geben. Im Gelände spielt die Sicherheit die größte Rolle: Die Erwachsenen sollten die Strecke unter Kontrolle haben und Gefahren sowie riskante Stellen frühzeitig einschätzen können. Häufig genügt es, Kinder an schwierigen Stellen an die Hand zu nehmen. Sollten aber längere Passagen riskant oder gar ausgesetzt sein, sollte man das Kind mit einem Hüft- und Brustgurt sowie einem ca. zehn Meter langen Seil sichern. Grundsätzlich meiden sollte man objektive Gefahren wie zum Beispiel Steinschlag oder generell Situationen, vor denen das Kind Angst hat. 
 

Die Wahl des richtigen Rucksacks kann über Lust und Frust entscheiden
 
Je nach Alter, Größe und Statur können Kinder unterschiedliche Gewichte tragen. Mehr als etwa sieben Kilo sollten es aber nicht sein. Bei der Herstellung der Outdoor-Rucksäcke für Kinder ist es der Anspruch von Tatonka, dass das Tragesystem exakt auf die kindliche Anatomie abgestimmt ist. Besonders während des Wachstums kann eine falsche Konstruktion den Rücken überlasten und auf Dauer zu Haltungsschäden führen. Die Tatonka-Rucksäcke sitzen fest am Körper und verteilen das Gewicht gleichmäßig auf den Rücken; für zusätzlichen Tragekomfort sorgen die weich gepolsterten Schultergurte. Kindgerecht ist neben der Konstruktion und der Ausstattung der Modelle mit reflektierenden Elementen auch die Handhabung: Die stabilen Schnallen der Rucksäcke können auch von den Kleinsten einfach geöffnet werden. Alle Reißverschlüsse und Taschen sind gut erreichbar und besonders leichtgängig. Die frischen Farben zaubern ein Leuchten in Kinderaugen, wie zum Beispiel bei den Modellen Joboo, Alpine Junior und Alpine Kid.
 
Worauf man bei der Wahl des passenden Rucksacks achten sollte, steht hier

  
Wirkungsvoller Sonnenschutz für ungetrübtes Outdoor-Vergnügen
 
Trotz all der Spannung und der Ausgelassenheit sollte die Sicherheit der Kinder an erster Stelle stehen: Sonnenschutz ist Pflicht. Neben dem Eincremen mit Sonnenschutzlotion, die mindestens einen Lichtschutzfaktor von 30 besitzt, kann auch die Kleidung vor Sonnenbrand und Sonnenstich schützen. Auf den Kopf gehört eine Kappe mit großzügigem Schirm oder, besser noch, ein breitkrempiger Sonnenhut. Luftige Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt die empfindliche Kinderhaut zudem vor zuviel Sonneneinstrahlung. Ein hochwertiges Insektenschutzmittel hält zudem aufdringliche Mücken und andere stechende Plagegeister ab. 
 

Erste Hilfe auf Tour: Mit der passenden Ausrüstung geht’s (fast) kinderleicht
 
Für den Ernstfall gehört unbedingt ein First Aid-Set mit ins Gepäck: Sollte man sich trotz aller Vorsicht eine Blase gelaufen, einen Splitter eingezogen oder den Knöchel vertreten haben, können die hochwertigen Notfallsets wichtige Hilfe leisten. Sie sollten stets griffbereit sein und der Größe der Gruppe sowie der Dauer der Tour entsprechen. Da man bei Ausflügen mit Kindern vom flexiblen Pflaster über die Splitterpinzette bis hin zum Reisekaugummi an einiges denken muss, hat Tatonka das First Aid Family entwickelt: Diese geräumige Erste-Hilfe-Box ohne Befüllung bietet viel Platz für all das, was man benötigt, um beim Familienurlaub auf alle Notfälle vorbereitet zu sein. Das sicher gepolsterte Innenfach, die mit Klettverschluss verstellbaren Unterteilungen, die Befestigungsschlaufen und die Klarsichthüllen erlauben eine flexible Befüllung und schaffen Übersichtlichkeit für den „Fall der Fälle“.