Dirk Rohrbach: Der Weg zum Yukon führt diesmal über die Inside Passage

Auch in diesem Sommer, also zwei Jahre nach dem Yukon-Abenteuer, zieht es Dirk zurück in den Norden. Er will gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Claudia von Dawson City über die Yukon Flats bis zur Dalton Highway Bridge paddeln, um zu fotografieren, zu filmen und für ein neues Buchprojekt mit Piper/Malik zu recherchieren. Diesmal haben die beiden allerdings den Alaska Highway gegen den Alaska Marine Highway getauscht und nehmen die Fähre durch die Inside Passage.

 

Eine ziemlich spontane Entscheidung, die erst eine Stunde vor dem Ablegen in Bellingham (Bundestaat Washington) fiel. Ursprünglich wollten wir wie in den letzten drei Jahren auch wieder die endlosen Highways nehmen. Als aber kurzfristig auf der Fähre noch ein Platz frei wurde, haben wir umdisponiert und gondeln jetzt in drei Tagen die gut 1000 Meilen durch die komplette Inside-Passage bis nach Skagway. Das schont Truck Loretta, der mit der Ausrüstung im Auto-Deck parkt, während wir unser Zelt aufs Außendeck gestellt haben. Nicht ganz so luxuriös wie eine Kreuzfahrt, aber sehr entspannt und produktiv. Die freie Zeit am Tag nutzen wir zum Arbeiten an unseren Projekten und planen die Weiterreise. In Skagway werden wir Meredith und Dyea Dave besuchen, in Carcross Totemschnitzer Keith, in Dawson Zahnarzt Helmut und seine Frau Marielle, alles Freunde, die Ihr vielleicht aus dem Buch und der Live-Reportage kennt. Nach dem Canada Day (1. Juli) geht es endlich zurück auf den Yukon, Claudia wie im Vorjahr im Mietkanu, ich in Halo, meinem wackeren Birkenrindenkanu, das mich 2010 bis zur Beringsee getragen hat. Vierzehn Tage haben wir für die Strecke bis zur Brücke eingeplant und checken dabei auch schon mal die Route für die Spendenreise zum Yukon im nächsten Sommer. Wenn Ihr Lust habt, dann mit dabei zu sein, meldet Euch gerne per Mail. Mehr Infos gibt es, wenn wir aus der Wildnis wieder zurück sind, spätestens Ende Juli.