Wandern in Südtirol

Die Höhepunkte der Natur intensiv erleben

Erholung und sportliche Herausforderung, Abenteuer und Natur: Ein Ausflug nach Südtirol spornt dich zu Höchstleistungen an und lockt gleichzeitig mit einzigartigen sommerlichen Genüssen. Eindrucksvolle Höhen- oder Weitwanderwege, üppige Täler, markante Gipfel, spannende Kulturstätten – Südtirol ist ein Fest für alle Sinne.

Auf mehr als 16.000 Kilometern erstrecken sich die markierten Wanderwege durch die Südtiroler Landschaft und bieten Outdoor-Fans eine Fülle an einzigartigen Genüssen. Wanderer, Kletterer und Genießer kommen in der gebirgsreichen Region voll auf ihre Kosten. Eines der faszinierendsten Naturmonumente in Südtirol sind sicherlich die Drei Zinnen, markante Felstürme, die zum Klettern und Wandern einladen.

Intensives Wandererleben am Fuße der Dolomiten

Südtirol kann man zu Fuß sicherlich am intensivsten erleben. Zahlreiche gut ausgebaute Wanderwege erstrecken sich über das gesamte Gebiet – die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt: Der Meraner Höhenweg beispielsweise beschert dem Wanderer einen faszinierenden Ausblick sowohl über die Gipfelpanoramen als auch über die Almen mit ihren vereinzelten Bergbauernhöfen. Für erfahrenere Bergfreunde ist der Pfunderer Höhenweg eine absolut lohnenswerte Etappe. Er führt abseits der Touristenwege durch beinahe unberührte Natur – schwindelfrei sollte man für diesen Weg unbedingt sein, eine gute Kondition und Erfahrung im Berg sind Grundvoraussetzung.

 

Wer wagt, gewinnt: Beeindruckende Erfahrungen in der Vertikalen

Für Wanderer, die weite Strecken mit spektakulären Panoramen lieben, sind die Dolomiten wie geschaffen. Aber auch Klettersteigliebhaber kommen voll auf ihre Kosten: Das Gebirge ist mit mehr als 100 Klettersteigen in allen Schwierigkeitsstufen erschlossen. Das Angebot reicht von leichten Einstiegstouren bis hin zu aufregenden Locations, die mitunter Höchstleistungen fordern. Berggenuss pur, eine herrliche Aussicht und beste Bedingungen bieten unter anderem die Maria-Kante und die Fünffingerspitze, beide beinahe schon Klassiker der "Via Ferrata".

Copyright: Sebastian Canaves

Steinerne Majestät: Der Ortler fordert Einsatz – und belohnt mit spektakulärem Gipfelblick

Der Ortler ist mit fast 4000 Metern der höchste Berg Südtirols – ein Paradies für alle bewegungshungrigen Outdoor-Fans. Vorbei an fruchtbaren Tälern mit leuchtenden Blüten und üppiger Vegetation, über satte Wiesen und durch Wälder führen die Wege bis hinauf zu den Almen und Gipfeln. Im Winter verwandeln sich die Hänge, die in der wärmeren Jahreszeit noch zu ausgedehnten Wanderungen einluden, in Ski- und Snowboard-Paradiese, aber auch Rodler und Langläufer kommen voll auf ihre Kosten. Der majestätische Ortler ist eine Herausforderung für ambitionierte Alpinisten – doch die Anstrengung lohnt sich: Allein der Blick vom Gipfel auf das umliegende Bergpanorama und das herrliche Suldner Tal sind jeden Schweißtropfen wert.

Genussvolle Hüttenabende: Ein krönender Abschluss

Neben den einzigartigen Outdoor-Highlights bietet Südtirol auch kulinarische Hochgenüsse: Urige Hütten locken mit deftigen, aber auch süßen Schmankerln – kaum etwas schmeckt nach einer anstrengenden Wanderung besser als eine zünftige „Brettljause“ mit frischem Brot und Butter, herzhaftem Bergkäse und dem berühmten Südtiroler Speck. Eine Vielzahl von Höfen und Hütten empfängt den Wanderer mit herausragend guter Küche, deren Zutaten nicht selten auf den Höfen selbst hergestellt werden. Das Törggelen ist ein Brauch in Südtirol, mit dem man einst die Weinernte feierte und es sich nach vollbrachter Arbeit bei einer deftigen Brotzeit und einem Glas jungen Wein gut gehen ließ. Ein krönender Abschluss für ein Jahr voller herrlicher Momente in der Natur.

Falls wir jetzt deine Wanderlust und deine Neugier auf Südtirol geweckt haben, aber du deine Ausrüstung noch vervollständigen musst – schau mal hier vorbei und lass dich inspirieren!

Dieser Beitrag wurde im Juli 2011 veröffentlicht und im Mai 2018 überarbeitet.