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      Glossar W

      Tatonka Glossar
      Wandern

      Wandern bezeichnet das sportliche Gehen längerer Strecken als Freizeitaktivität. Eine Wanderung findet überwiegend auf befestigten Wegen und markierten Pfaden in naturnahen Landschaften statt. Die Dauer umfasst in der Regel mehrere Stunden bis zu einem Tag und schließt häufig die Überwindung von Höhenmetern ein. Wandern fördert die körperliche Fitness, dient der Erholung und ermöglicht den Genuss der Natur.

      Wanderrucksack

      Ein Wanderrucksack ist ein kleiner Rucksack, der die notwendige Ausrüstung für Tageswanderungen aufnimmt. Das Volumen umfasst etwa 15 bis 30 Liter und bietet Platz für Verpflegung, eine Trinkflasche, Regenkleidung sowie ein Erste-Hilfe-Set. In der Regel besitzt ein Wanderrucksack ein belüftetes Tragesystem, welches als Netzrücken-System bezeichnet wird. Bei dieser Konstruktion liegt der Rucksack nicht direkt am Rücken an, wodurch die Schwitzfeuchtigkeit optimal abdampfen kann und ein hoher Tragekomfort entsteht. Alternativ gibt es Wanderrucksäcke mit einem Kontaktrücken-System, das eng am Körper anliegt. Diese Variante stellt für anspruchsvolle Wanderungen die bevorzugte Wahl dar, da das Kontaktrücken-System eine präzisere Kontrolle des Rucksackgewichts ermöglicht.

      Wasserdichter Packsack

      Ein wasserdichter Packsack schützt das Gepäck und die Ausrüstung vor Feuchtigkeit, Staub sowie Sand. Die Packsäcke bestehen aus Materialien mit einer wasserdichten Beschichtung, wobei die Nähte entweder mit Nahtband wasserdicht versiegelt (getaped) oder wasserdicht verschweißt sind. Dieser Verschluss muss zwei- bis dreimal gerollt werden, damit er vollständig dicht schließt. Der Rollverschluss dient zusätzlich dazu, den Inhalt des Packsacks zu komprimieren.

      Wasserdichtigkeit

      Textile Materialien werden nach EU-Norm als wasserdicht bezeichnet, wenn sie im Neuzustand und unter definierten Laborbedingungen einem Wasserdruck von mindestens 0,13 bar standhalten. Dieser Wert entspricht einer Angabe von 1.300 mm Wassersäule. Der Wert der Wassersäule definiert somit die Druckdichte des Materials.

      Wassersäule

      Die Wassersäule beschreibt die Höhe des Wasserdrucks, dem ein Gewebe standhält, bevor Feuchtigkeit das Material durchdringt. Ein Wert von 1.300 mm gilt laut EU-Norm als wasserdicht. Die Wassersäule sollte jedoch je nach spezifischer Belastung des Gewebes und dem Einsatzzweck höher ausfallen. Die Wassersäule der Zeltmaterialien wird von Tatonka explizit angegeben. Mehr dazu erfährst du hier.